Polizei stoppt PKK-Demonstration wegen verbotener Öcalan-Fahnen

Archiv-Foto: Polizisten blockieren am 04.11.2017 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) eine Kurden-Demonstration, bei der verbotene Fahnen von Öcalan gezeigt werden. Bei der Kurden-Demonstration in Düsseldorf ist es am Samstag zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen, nachdem zahlreiche Teilnehmer verbotene Fahnen mit dem Abbild des PKK-Anführers Abdullah Öcalan gezeigt hatten. Beamte seien mit Fahnenstöcken attackiert worden und hätten daraufhin Pfefferspray eingesetzt, sagte eine Polizeisprecherin. Die beiden Demonstrationszüge seien von der Polizei wegen der verbotenen Fahnen gestoppt worden. Foto: Marcel Kusch/dpa

Hunderte Demonstranten schwenken bei einer Kurden-Demonstration in Düsseldorf verbotene Fahnen mit dem Bild des Terroristenführers Öcalan.

Irakische Kurden übergeben Kontrolle eines Grenzübergangs an Bagdad

Archiv: Das vom DHA-Depo zur Verfügung gestelltes Foto vom 31.10.2017 zeigt türkische und irakische Soldaten, von denen einige die Fahnen ihres Landes tragen, am Grenzübergang Harbur (Türkei) an der Grenze zum Irak. Laut dem türkischen Ministerpräsidenten Binali Yildirim stehe der Grenzübergang, der seit den 1990er Jahren unter kurdischer Kontrolle stand, von nun an unter der Kontrolle von Beamten der irakischen Zentralregierung. Foto: Str/AP/dpa

Die kurdische Regionalregierung im Nordirak hat nach Angaben des türkischen Ministerpräsidenten die Kontrolle eines Grenzübergangs mit der Türkei an die Behörden in Bagdad übergeben.

Türkei: Türkisches Parlament stimmt Verlängerung des Ausnahmezustands zu

ARCHIV: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht am 14.12.2016 während des 32. Mukhtars Treffen in Ankara, Türkei. Foto: Turkish President Press Office //TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE/dpa

Das türkische Parlament hat der Verlängerung des Ausnahmezustands (OHAL) über das Jahresende hinaus zugestimmt. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Kurdisch Roulette

Nach dem Referendum im irakischen Kurdengebiet marschiert das irakische Militär gen Kirkuk. Die ölreiche, kurdische Stadt bereitet sich auf einen Bürgerkrieg vor. Bagdad spielt mit den Kurden Russisch Roulette um den Irak. Von STEFAN KREITEWOLF Im Norden des Iraks herrscht seit zwei Wochen der Ausnahmezustand – genauer genommen herrscht dort der Ausnahmezustand seit dem Referendum.… Kurdisch Roulette weiterlesen

Iraks Armee rückt in die von Kurden gehaltene Stadt Kirkuk ein

Das Standbild aus einem Video zeigt irakische Soldaten am 16.10.2017 im Qatash-Gebiet südlich von Kirkuk (Irak). Irakische Truppen sind nach Angaben des Staatsfernsehens in von den kurdischen Peschmerga-Einheiten kontrollierte Gebiete der irakischen Provinz Kirkuk eingedrungen. Foto: Uncredited/APTN/AP/dpa

Nach dem Vormarsch irakischer Truppen auf Gebiete unter kurdischer Kontrolle sind regierungstreue Kräfte auch in die strategisch wichtige Stadt Kirkuk eingerückt.

Irak rückt auf kurdisch kontrolliertes Gebiet vor – Gefechte

ARCHIV: Türkische Streitkräfte fahren während eines Militärmanövers am 18.09.2017 in Silopi (Türkei) nahe der kurdischen Autonomiegebiete im Nordirak mit ihren Panzern über ein Feld. Das Manöver findet eine Woche vor dem geplanten Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak statt. Foto: Mehmet Selim Yalcin/AP/dpa

Ministerpräsident al-Abadi hatte über Twitter bekräftigt, die Regierungskräfte könnten und würden keine irakischen Bürger angreifen, seien es Araber oder Kurden.