Steudtner nach Silivri verlegt

ARCHIV Der deutsche Menschenrechtler und Fotograf Peter Steudtner in einer undatierten Aufnahme. Foto: Privat/TurkeyRelease Germany/dpa

In dem Gefängnis im Istanbuler Stadtteil Maltepe, in dem sie bislang saßen, seien ihnen unter anderem englischsprachige Bücher ausgehändigt worden, die Boduroğlu ihnen mitgebracht hatte. In Silivri sitzt auch der deutsch-türkische «Welt»-Korrespondent Deniz Yücel unter Terrorvorwürfen in Untersuchungshaft.

Türkei nach dem Putschversuch: Immer mehr Menschenrechts-Klagen

Die Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte im Zusammenhang mit dem Putschversuch in der Türkei im Juli 2016 werden immer zahlreicher. Bis Ende Mai waren nach Angaben des Straßburger Gerichtshofs 17 630 Beschwerden eingegangen. Das sind rund 5000 mehr als vor zweieinhalb Monaten. Die Zahl steige kontinuierlich, sagte eine Sprecherin. Insgesamt zwei Drittel aller Beschwerden gegen die Türkei stünden im Zusammenhang mit dem Putschversuch.

Amnesty: Massenentlassungen in der Türkei verletzen Menschenrechte 

Türkische Polizisten führen verhaftete ab. Massenentlassung Foto: Depo Photos/Depo Photos via ZUMA Wire/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die Massenentlassungen von Staatsbediensteten per Notstandsdekret in der Türkei verstoßen nach Einschätzung von Amnesty International gegen Menschenrechte. In einem neuen Bericht kritisierte die Organisation, die Entlassungen seien «willkürlich». Die Maßnahmen verletzten unter anderem das Menschenrecht auf ein ordnungsgemäßes Verfahren und missachteten das Diskriminierungsverbot von Zehntausenden Menschen. Darunter seien Militärs, Polizisten, Richter, Lehrer, Akademiker und Ärzte. Die Behörden… Amnesty: Massenentlassungen in der Türkei verletzen Menschenrechte  weiterlesen

Ergenekon: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte verhängt Strafe gegen die Türkei

Die vorübergehende Festnahme von acht Türken wegen angeblicher Mitgliedschaft im Ergenekon-Geheimbund war nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nicht rechtmäßig. Die Türkei müsse Schmerzensgeld zwischen 2000 und 6000 Euro an die acht Kläger aus Istanbul zahlen, urteilten die Richter am Dienstag. Bei ihnen handelt es sich um Vertreter des sogenannten „Vereins zur Förderung zeitgenössischen… Ergenekon: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte verhängt Strafe gegen die Türkei weiterlesen