Prozess gegen Steudtner und andere Menschenrechtler fortgesetzt

ARCHIV: Menschenrechtler Peter Steudtner (r) umarmt am 26.10.2017 in Istanbul, Türkei, vor dem Gefängnis Silivri einen Kollegen. Nach seiner Freilassung in der Türkei wird der deutsche Menschenrechtler Peter Steudtner wieder in Deutschland erwartet. Foto: Emrah Gurel/AP/dpa

Vier Wochen nach der Freilassung des Deutschen Peter Steudtner aus türkischer Untersuchungshaft ist der Prozess gegen ihn und zehn weitere Menschenrechtler in Istanbul fortgesetzt worden. 

Menschenrechtsgericht spricht Türkin Entschädigung zu

Eine in Köln lebende Türkin, die von türkischen Medien als potenzielle Selbstmordattentäterin dargestellt wurde, soll eine Entschädigung von 1500 Euro bekommen. Der Straßburger Menschenrechtsgerichtshof entschied in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil.

Steudtner und Gharavi: Wir sind in Türkei nicht misshandelt worden

Menschenrechtler Peter Steudtner (2.v.r.) und sein Kollege Ali Gharavi (3.v.r) aus Schweden sprechen am 26.10.2017 in Istanbul, Türkei, vor dem Gefängnis Silivri mit Journalisten. Nach seiner Freilassung in der Türkei wird der deutsche Menschenrechtler Peter Steudtner wieder in Deutschland erwartet. Foto: Emrah Gurel/AP/dpa

Die Menschenrechtler Peter Steudtner und Ali Gharavi sind nach eigener Aussage während ihrer Haft in der Türkei nicht misshandelt worden.

Macron wirbt für Dialog mit Russland und Türkei im Europarat

Der französische Präsident Emmanuel Macron lächelt am 31.10.2017 in Straßburg (Frankreich). Vor dem Ende des Ausnahmezustands in Frankreich (am 1. November) besucht Macron den Europarat. Foto: Christian Hartmann/POOL Reuters/AP/dpa

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat für einen Dialog mit Russland und der Türkeiinnerhalb des Europarats geworben.

Frankreichs Staatschef spricht vor dem Menschenrechtsgerichtshof

ARCHIV- Foto: Thibault Camus/AP/dpa

Frankreichs Staatschef spricht vor dem Menschenrechtsgerichtshof über den Ausnahmezustand

Ist das die Wende in der deutsch-türkischen Beziehungskrise?

Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Präsident Recep Tayyip Erdoğan in der Türkei, aufgenommen im Mai 2016. Foto: dpa

Peter Steudtner ist frei, die Erleichterung in Deutschland ist riesig. Aber ist das wirklich der erste Schritt zur Normalisierung des zerrütteten Verhältnisses zwischen Deutschland und der Türkei? Und ist der Alptraum für Steudtner schon beendet?

Menschenrechtlerin Fincancı: Folter in Türkei nimmt seit Putschversuch zu

ARCHIV - Polizisten in Zivil 15.07.2016 festgesetzte Soldaten in Istanbul, Türkei. Foto: Sedat Suna/EPA/dpa

Dass die türkische Menschenrechtlerin Şebnem Korur Fincancı nach Düsseldorf reisen durfte, ist bemerkenswert. Denn die Rechtsmedizinerin ist eine scharfe Kritikerin der Erdogan-Regierung. Sie sammelt Informationen über Folter.

Israel zerstört Häuser von palästinensischen Attentätern

ARCHIV - Kinder gehen am 10.08.2017 in Ramallah (Palästinensische Autonomiegebiete) auf den Trümern eines Hauses. Israelische Soldaten hatten die Häuser von vier palästinensischen Attentäter zerstört. Foto: Nasser Shiyoukhi/AP/dpa

Die Zerstörung der Häuser mutmaßlicher, verurteilter oder auch getöteter Terroristen ist völkerrechtlich umstritten. Menschenrechtsorganisationen lehnen die Strafmaßnahme als Kriegsverbrechen ab. Israel rechtfertigt sie hingegen als wichtige Abschreckung. In den Häusern leben in der Regel die Familien der Attentäter, die durch die Zerstörung häufig obdachlos werden.