Kurdische Kräfte ziehen sich aus Sindschar zurück

Archiv: Das vom DHA-Depo zur Verfügung gestelltes Foto vom 31.10.2017 zeigt türkische und irakische Soldaten, von denen einige die Fahnen ihres Landes tragen, am Grenzübergang Harbur (Türkei) an der Grenze zum Irak. Laut dem türkischen Ministerpräsidenten Binali Yildirim stehe der Grenzübergang, der seit den 1990er Jahren unter kurdischer Kontrolle stand, von nun an unter der Kontrolle von Beamten der irakischen Zentralregierung. Foto: Str/AP/dpa

Nach der Androhung einer türkischen Offensive wollen sich kurdische Milizen aus der nordirakischen Stadt Sindschar zurückziehen. Dies kündigte die Union Kurdischer Gemeinschaften (KCK) am Freitag an.

Wissenschaftlicher Bundestags-Dienst: Operation Olivenzweig zweifelhaft

HANDOUT - 20.02.2018, Türkei, Ankara: Dieses vom Pressebüro des türkischen Präsidenten zur Verfügung gestellte Bild zeigt Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei, der mit einem Olivenzweig in der Hand eine Rede hält. Der türkische Staatspräsident hat eine Belagerung der von kurdischen Milizen kontrollierte syrische Stadt Afrin angekündigt.Foto: Stf/Presidency Press Service/AP/dpa -

Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat Zweifel daran, dass die türkische Militäroffensive «Operation Olivenzweig» gegen die YPG im nordsyrischen Afrin mit dem Völkerrecht vereinbar ist.

Türkei streicht Zuschüsse für türkisch-deutsches Filmfest

Das türkisch-deutsche Filmfest in Nürnberg kämpft schon seit langem um seine Finanzierung. Nun fallen hohe Zuschüsse aus der Türkei weg – die Zukunft des Festivals scheint damit ungewisser denn je.

Ankara: Straße vor US-Botschaft soll „Olivenzweig“ heißen

Foto: Twitter/ Tuna

Der Bürgermeister der türkischen Hauptstadt Ankara will die Straße vor der US-Botschaft nach der Militäroperation gegen die mit den USA verbündete YPG benennen.

Außenminister Çavuşoğlu: «Keine Geduld mehr» beim Thema EU-Beitritt

Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu Foto: Christian Charisius/dpa

Der schleppende EU-Beitrittsprozess zehrt nach Ansicht des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu an der Geduld von Regierung und Bevölkerung. «Es sollen nicht noch weitere 50 Jahre gewartet werden.», sagte Cavusoglu am Mittwoch der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu.

Ausnahmezustand in der Türkei soll zum sechsten Mal verlängert werden

ARCHIV: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht am 14.12.2016 während des 32. Mukhtars Treffen in Ankara, Türkei. Foto: Turkish President Press Office //TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE/dpa

Der Ausnahmezustand in der Türkei soll zum sechsten Mal seit dem Putschversuch vom Juli 2016 verlängert werden. Das Kabinett habe am Montag eine erneute Verlängerung empfohlen, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Bekir Bozdag in der Hauptstadt Ankara.

„Stehen für einen Islam, der mit demokratischen Werten vereinbar ist“

Die Gülen-Bewegung in Deutschland hat in einer Pressekonferenz am 13.12.2017 in Berlin an die Bundesregierung appelliert, sich mit klaren Worte gegen die Bedrohung hier lebender Türken durch die Regierung in Ankara zu wenden.

Die Gülen-Bewegung in Deutschland hat an die Bundesregierung appelliert, sich mit klaren Worte gegen die Bedrohung hier lebender Türken durch die Regierung in Ankara zu wenden.