Fortsetzung der GroKo: Parteichefs wollen Koalitionsverhandlungen

Der CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer (l), der SPD-Parteivorsitzende Martin Schulz (r) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nehmen am 12.01.2018 im Willy-Brandt-Haus in Berlin an einer Pressekonferenz teil. Die Spitzen von CDU, CSU und SPD streben eine Neuauflage der großen Koalition an. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Die SPD-Spitze empfiehlt Koalitionsverhandlungen mit der Union. «Ich glaube, dass wir hervorragende Ergebnisse erzielt haben», sagte SPD-Chef Martin Schulz nach über 24-stündigen Sondierungen am Freitag in Berlin.

Altmaier: Beziehung zur Türkei nicht auf aktuelle Probleme reduzieren

Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) Foto: Maurizio Gambarini/dpa

Trotz der angespannten deutsch-türkischen Beziehungen darf nach Worten des geschäftsführenden Bundesfinanzministers und Chefs des Bundeskanzleramts, Peter Altmaier (CDU), nicht die vielfältige Zusammenarbeit der beiden Länder aus dem Blick verloren werden.

SPD stimmt Sondierungsgesprächen mit Union zu

Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz kommt am 15.12.2017 zu einer Pressekonferenz in Berlin. Schulz hat der Parteispitze wie erwartet empfohlen, ergebnisoffene Sondierungen mit der Union über eine Regierungsbildung aufzunehmen. Foto: Michael Kappeler/dpa

Der SPD-Vorstand hat sich nach Angaben von Fraktionschefin Andrea Nahles einstimmig für Sondierungsgespräche mit der Union ausgesprochen. Das verkündete Nahles am Freitag, noch bevor SPD-Chef Martin Schulz vor die Presse trat, um das Ergebnis der Gremiensitzung zu verkünden.

Das GroKo-Dilemma der SPD

Ein Plakatkleber klebt am 25.08.2017 in Dresden (Sachsen) ein Wahlplakat zum Bundestagswahlkampf von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz auf eine Stellwand. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Ein Bündnis mit Angela Merkel eingehen und die Basis verprellen oder Neuwahlen mit voraussehbaren Verlusten riskieren? Die SPD steckt in einem Dilemma. Marin Schulz muss nun beweisen, dass er die verunsicherte Partei einen kann – oder sofort abtreten.

Miteinander statt gegeneinander

Türkei Deutschland ewige Partner, aber nicht mehr lange?

von Tim Neubauer In den letzten Jahren hat das deutsch-türkische Verhältnis medial sehr gelitten. Während deutsche Politiker dem türkischen Staatspräsidenten den Abbau rechtsstaatlicher Standards vorwerfen, fühlen sich türkische Politiker von Deutschland verraten und kritisieren den deutschen Umgang mit der Terrororganisation PKK.

Ist das die Wende in der deutsch-türkischen Beziehungskrise?

Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Präsident Recep Tayyip Erdoğan in der Türkei, aufgenommen im Mai 2016. Foto: dpa

Peter Steudtner ist frei, die Erleichterung in Deutschland ist riesig. Aber ist das wirklich der erste Schritt zur Normalisierung des zerrütteten Verhältnisses zwischen Deutschland und der Türkei? Und ist der Alptraum für Steudtner schon beendet?

Schulz: Türkei muss Politik ändern

Ein Airbus 321-200 der Turkish Airlines steht am 26.10.2017 nach der Landung am Terminal des Flughafens Berlin-Tegel. Nach mehr als dreimonatiger Untersuchungshaft in der Türkei ist der deutsche Menschenrechtler P. Steudtner nach Berlin zurückgekehrt. Foto: Gregor Fischer/dpa

Am Abend landete der Menschenrechtler Steudtner dann doch noch in Berlin. Den ganzen Tag war unklar, wann er in Deutschland ankommt. Seine Rückkehr löst aber keineswegs die Probleme mit der Türkei.