Trotz Trumps Drohung: UN erkennt Jerusalem-Entscheidung der USA nicht an!

Mitglieder der UN-Generalversammlung sitzen im Vorfeld einer Abstimmung über eine Jerusalem-Resolution am 21.12.2017 im UN-Hauptquartier in New York (USA). Trump drohte anderen Mitgliedstaaten im Falle einer Abstimmung gegen die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels mit der Einstellung von Hilfszahlungen. Foto: Mark Lennihan/AP/dpa

Trotz einer Drohung von US-Präsident Donald Trump, anderen Ländern die Hilfszahlungen zu streichen, haben die UN-Mitgliedstaaten mit großer Mehrheit für eine Resolution zum Status Jerusalems gestimmt. 

Russland, Türkei und Iran beraten über neue Syrien-Konferenz

Russlands Außenminister Sergej Lawrow (3.v.l-r), der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura und Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu beraten am 21.12.2017 in Moskau (Russland) über neue Syrien-Gesprächen. Foto: Ivan Sekretarev/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Bei neuen Syrien-Gesprächen haben Russland, der Iran und die Türkei über eine geplante Konferenz zur Nachkriegsordnung in dem Bürgerkriegsland verhandelt.

Erdogan verurteilt Trumps Drohung vor UN-Resolution zu Jerusalem

ARCHIV: Erdogan, Merkel und Trump hatten auch mal bessere Zeiten.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die UN-Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, sich bei der Abstimmung über eine Jerusalem-Resolution nicht den Drohungen der USA zu beugen. «Verkauft in Eurem Kampf um Demokratie niemals Euren Willen für so mickrige Dollar», 

Laschet: Antisemitismus kein Import durch Zuwanderer

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) (l) unterhält sich am 20.12.2017 im Landtag in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) mit NRW Innenminister Herbert Reul (CDU). Thema ist unter anderem der nordrhein-westfälische Haushaltsplan. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Angesichts der jüngsten judenfeindlichen Ausschreitungen in Deutschland hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) davor gewarnt, die Ursachen einseitig bei Zuwanderern zu suchen. „Antisemitismus in Deutschland ist nicht importiert“, sagte Laschet am Donnerstag in einer Aktuellen Stunde des Düsseldorfer Landtags.

Exekutionsliste von türkischen Journalisten, Schriftstellern und Akademikern in Europa?

Ein Polizist vor einer Hochhaussiedlung: Die Rassismus-Vorwürfe gegen deutsche Ordnungshüter mehren sich weiter. Foto: Shutterstock

Der Istanbul Abgeordnete der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP Garo Paylan hat in einem Pressestatement erläutert, dass eine Exekutionsliste existiere, auf dem türkische Journalisten, Schriftsteller und Akademiker stünden, die nach Europa geflohen sind.

«Erkennen Sie Palästina als Staat an, so wie Sie Israel als Staat anerkannt haben»

Der Dirigent Daniel Barenboim und der frühere Außenminister Joschka Fischer.

Der Dirigent Daniel Barenboim hat sich im Nahostkonflikt für die Anerkennung des Staates Palästina stark gemacht. «Man kann keinen Kompromiss zwischen zwei Völkern, noch nicht einmal zwischen zwei Menschen erwarten, die einander nicht anerkennen», schreibt Barenboim in einem «Zeit»-Beitrag. «Für eine Zweistaatenlösung brauchen wir zwei Staaten, und die gibt es momentan nicht.»

Türkei: NBA-Profi Enes Kanter drohen vier Jahre Haft

Dem türkischen NBA-Star Enes Kanter drohen in seinem Heimatland wegen Beleidigung von Präsident Recep Tayyip Erdogan bis zu vier Jahren Haft. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Basketballprofi von den New York Knicks unter anderem vor, Erdogan in den Sozialen Medien «verunglimpft und verspottet» zu haben.