Wie PayPal, nur viel älter: Polizei geht gegen illegale Überweisungen in die Türkei vor

19.11.2019, Nordrhein-Westfalen, Duisburg: Beamte tragen Metallkisten in Räumlichkeiten eines Juweliers. Das Landeskriminalamt (LKA) Nordrhein-Westfalen und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf sind am Morgen gegen eine «international agierende kriminelle Vereinigung» vorgegangen. Die Beschuldigten sollen im großen Stil Bargeld aus Deutschland ins Ausland transferiert haben, wie das LKA Nordrhein-Westfalen mitteilte. Foto: Christoph Reichwein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Um kriminell erworbenes Geld ins Ausland zu verschieben, nutzten Straftäter das Hawala-System. Einem solchen heimlichen Finanzweg sind Fahnder aus NRW mit einer Großrazzia auf der Spur. Über 850 Beamte durchsuchten am Dienstag Wohnungen und Geschäfte. Polizei, Steuerfahndung und Justiz sind am Dienstagmorgen in fünf Bundesländern mit einer Großrazzia gegen illegale Millionentransfers ins Ausland vorgegangen. 27… Wie PayPal, nur viel älter: Polizei geht gegen illegale Überweisungen in die Türkei vor weiterlesen

İmamoğlu bringt sich mit Berlin-Besuch in Stellung

08.11.2019, Berlin: Gregely Kracsony (l-r), Bürgermeister von Budapest, Ralf Wieland (SPD), Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ekrem Imamoglu, Bürgermeister von Istanbul, Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, Rafal Trzaskowski, Stadtpräsident von Warschau, Rudi Vervoort, Ministerpräsident der Region Brüssel-Hauptstadt, und Zdenek Hrib, Oberbürgermeister von Prag stehen auf der Feierstunde "30 Jahre Friedliche Revolution im Abgeordnetenhaus. Foto: Fabian Sommer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Hoffnungsträger, „Anti-Erdoğan“, künftiger Präsident: Ekrem İmamoğlu ist Gegenstand vieler Spekulationen. Seit Ende Juni ist der neue Bürgermeister Istanbul im Amt. Wie fällt seine bisherige Bilanz aus? Und was hat er eigentlich in Berlin gemacht? 730 überwiegend weiße Autos sind zu einem Symbol geworden. Ekrem İmamoğlu, der seit 27. Juni amtierende Bürgermeister Istanbuls, hatte sie auf… İmamoğlu bringt sich mit Berlin-Besuch in Stellung weiterlesen

Istanbul: Erdbeben der Stärke 5,8 erschüttert Marmararegion

09.06.2011, Türkei, Marmarameer: Istanbul und die Umgebung im Nordwesten der Türkei, aufgenommen vom MERIS-Gerät vom Satelliten Envisat der European Space Agency (ESA). Im Norden liegt das Schwarze Meer, das über die Bosporusstraße mit dem Marmarameer (Mitte) verbunden ist. Die Dardanellenstraße verbindet die Marmara mit dem Ägäischen Meer (untere linke Ecke). Die größte Stadt der Türkei, Istanbul, liegt in der Nähe des Bildmittelpunktes an der Bosporusstraße. Istanbul erstreckt sich über zwei Kontinente (Europa und Asien) und ist damit ein echter Treffpunkt von Ost und West. Die Lage der Türkei macht sie anfällig für Erdbeben, denn die 1000 Kilometer lange nordanatolische Störung liegt nur 15 Kilometer südlich von Istanbul. Da Erdbeben plötzlich dazu führen können, dass aktuelle Karten veraltet sind, sind Satellitenbilder nützlich, um die Ansichten über die Auswirkungen der Landschaft zu aktualisieren und Referenzkarten für Notfallmaßnahmen zu erstellen. Darüber hinaus ermöglichen Satellitenbilder des Gebietes vor und nach der Aufnahme eine zuverlässige Schadensbewertung als Grundlage für die Planung von Sanierungsmaßnahmen. Foto: Envisat/ESA/dpa

Menschen rennen aus Gebäuden, Schüler weinen. Zweimal innerhalb weniger Tage wackelt in Istanbul die Erde. Und die Menschen fragen sich: Sind das Vorzeichen eines großen Bebens?

Istanbuler Bürgermeisterwahl: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Ekrem Imamoğlu, Bürgermeister von Istanbul (CHP), spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Stringer/AP/dpa

Sechs Monate nach der Bürgermeisterwahl in Istanbul erhob die Staatsanwaltschaft Istanbul Anklage gegen insgesamt 78 Wahlhelfer. Darunter seien auch Wahlratsvorsitzende, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwoch. Die zuständige Staatsanwaltschaft in Istanbul werfe 41 der Angeklagten mutmaßliche Verletzung der Dienstpflicht vor und fordere jeweils zwischen drei Monaten und einem Jahr Haft, meldete Anadolu. Schon unmittelbar… Istanbuler Bürgermeisterwahl: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage weiterlesen

Die neue Härte gegen syrische Flüchtlinge

In der Türkei wächst der Unmut gegen syrische Flüchtlinge. Sogar Istanbuls neuer gemäßigter Bürgermeister Ekrem İmamoğlu findet drastische Worte. Das hat auch mit der wirtschaftlichen Misere zu tun. Sie wurden mit offenen Armen empfangen, nun sollen sie weg: Die Rede ist von syrischen Flüchtlingen in der Türkei. Allein in Istanbul leben 500.000 Syrer, im ganzen… Die neue Härte gegen syrische Flüchtlinge weiterlesen

Erdoğan, der gescheiterte Putsch und die „schwarzen Türken“

Archiv: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht zu seinen Anhängern am frühen 16.07.2017 vor dem Präsidentenpalast in Ankara bei der Einweihung eines Denkmals (Hintergrund) im Gedenken an die Opfer des gescheiterten Putschversuchs am 15.07.2016. Foto: Uncredited/Presidency Press Service POOL/dpa

Seit Jahrzehnten sind aus den Dörfern Anatoliens Millionen von Menschen in die Großstädte der Türkei ausgewandert. Die Binnenmigranten waren arme, traditionsbewusste und religiöse Menschen, die sich in den Großstädten wie Istanbul eine bessere Zukunft für sich und für ihre Kinder erhofften. Viele von diesen bildungsfernen Anatoliern landeten in „Gecekondu“-Siedlungen, den ärmlichen Gegenden in den Randbezirken… Erdoğan, der gescheiterte Putsch und die „schwarzen Türken“ weiterlesen

Reaktionen auf Istanbul: So bewerten Erdoğan, Akşener und andere Politiker das Wahlergebnis

23.06.2019, Türkei, Istanbul: Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei, wirft seinen Stimmzettel in eine Wahlrune in einem Wahllokal. Bei der Kommunalwahl Ende März hatte überraschend der Oppositionskandidat Imamoglu von der Mitte-Links-Partei CHP gewonnen. Er landete knapp vor dem Kandidaten der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP, Yildirim. Nach Einsprüchen der AKP hatte die Wahlbehörde die Abstimmung Anfang Mai wegen angeblicher Regelwidrigkeiten für ungültig erklärt und die Wiederholung für den 23. Juni angesetzt. Foto: Emrah Gurel/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Oppositionskandidat Ekrem Imamoğlu hat nach Auszählung fast aller Stimmen die Wiederholung der Bürgermeisterwahl in Istanbul gewonnen. Imamoğlu erhielt am Sonntag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu rund 54 Prozent der Stimmen, sein Gegner, der ehemalige Ministerpräsident Binali Yıldırım, kam auf rund 45 Prozent. Der Kandidat der AKP gestand seine Niederlage ein. Während der türkische Präsident Recep… Reaktionen auf Istanbul: So bewerten Erdoğan, Akşener und andere Politiker das Wahlergebnis weiterlesen