Kurdenreferendum wird nicht anerkannt

ARCHIV - Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ist am Mittwoch in Teheran eingetroffen. Mit seinem iranischen Amtskollegen Hassan Ruhani wird er unter anderem das umstrittenen Kurdenreferendum in Nordirak sowie die jüngsten Entwicklungen im Syrien-Konflikt besprechen. Laut iranischen Medien sollen auch neue Wirtschaftsprojekte vereinbart werden. Das iranische Außenministerium nannte den Besuch den Beginn einer neuen Ära der bilateralen Beziehungen. Erdogan wird auch Irans obersten Führer, Ajatollah Ali Chamenei, treffen.

Es soll noch beraten werden, aber die Entscheidung steht wohl schon fest: Der Iran wird das Ergebnis des kurdischen Unabhängigkeitsreferendums nicht anerkennen. Auch die Sicherheitsvorkehrungen werden weiter verschärft. Nach Angaben des iranischen Parlamentspräsidenten wird der Iran das Ergebnis des kurdischen Unabhängigkeitsreferendums nicht anerkennen. «Alles, was zu einer Desintegration der Region führen könnte, werden wir (im… Kurdenreferendum wird nicht anerkannt weiterlesen

Stimmenverluste wegen Türkei-Kritik

ARCHIV-Foto: -/Pool Presidential Press Service/AP/dpa

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan führt die Verluste der bisherigen Regierungsparteien CDU/CSU und SPD bei der Bundestagswahl auch auf deren Türkei-Kritik im Wahlkampf zurück. Erdogan sagte am Dienstag bei einer Ansprache in Ankara, das Konzept sei gewesen, auf die Türkei «einzuschlagen» und dadurch Stimmengewinne zu erzielen. «Aber seht, Ihr erzielt eben keine und werdet auch keine erzielen können. Und Ihr… Stimmenverluste wegen Türkei-Kritik weiterlesen

Erdogan an die kurdische Führung: «Wir können eines Nachts ganz plötzlich kommen»

ARCHIV: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan spricht am 19.09.2017 in New York (USA) bei der UN-Generaldebatte der Vereinten Nationen. Foto: Richard Drew/AP/dpa

Erdogan an die kurdische Führung: «Wir können eines Nachts ganz plötzlich kommen»

54 400 Menschen in Untersuchungshaft

EPA/TURKISH PRESIDENTAL PRESS OFFICE

Im Zusammenhang mit dem Putschversuch vom vergangenen Jahr in der Türkei sitzen nach Angaben des Ministerpräsidenten etwa 54 400 Menschen in Untersuchungshaft. Fast 5000 Prozesse seien eröffnet worden, sagte Binali Yildirim am Montag in einem Interview mit dem Sender CNN Türk und anderen Fernsehsendern. Etwa 101 000 Menschen hätten bei der zuständigen Regierungskommission Beschwerde gegen ihre Entlassung… 54 400 Menschen in Untersuchungshaft weiterlesen

AKP- Bürgermeister von Istanbul tritt zurück

Nach mehr als 13 Jahren im Amt ist der Bürgermeister der türkischen Millionenmetropole Istanbul überraschend zurückgetreten. Der AKP-Politiker Kadir Topbaş kündigte nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu am Samstagabend an, sein Amt als Bürgermeister der größten Stadt des Landes mit sofortiger Wirkung niederzulegen. Seine Verbindungen zur regierenden AKP von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan. Topbaş werde er… AKP- Bürgermeister von Istanbul tritt zurück weiterlesen