„Wir haben die Lichter gesehen“

Photo: Greek Reporter

Die Geschichte einer türkischen Familie, die vor politischer Verfolgung aus der Türkei fliehen wollte und dabei im ägäischen Meer ums Leben gekommen ist, hat auf internationaler Ebene eine Welle der Solidarität ausgelöst.

Erste tote politische Flüchtlinge aus der Türkei

Photo: Greek Reporter

Eine fünfköpfige türkische Familie ist nach einem Bericht des griechischen Mediums Greek Reporter auf der Flucht von der Türkei im ägäischen Meer ums Leben gekommen. Die Leichen der drei Kinder seien an die Küste der griechischen Insel Lesbos angespült worden, so das Medium.

Flüchtlingsboot sinkt in der Ägäis – drei Tote

Vollbesetzte Flüchtlingsboote und im Meer schwimmende Menschen sind am 15.04.2017 rund 20 Meilen vor der Küste von Libyen zu sehen. Foto: -/IUVENTA Jugend Rettet e.V./dpa

Auf den griechischen Inseln verschlimmert sich die Situation für Migranten zusehends. In den Lagern leben doppelt so viele Menschen wie vorgesehen. Dennoch wagen viele weiterhin die riskante Überfahrt.

Bund verringert Fördermittel für Ditib um 80 Prozent

ARCHIV Die Marxloher Ditib-Moschee

Für 2017, das Jahr nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei mit der folgenden Verhängung des Ausnahmezustands, weist das Bundesinnenministerium dem Bericht zufolge Zahlungen von 1,47 Millionen Euro an die Ditib-Zentrale sowie Ditib-Teilverbände aus.

Migrantenboot gekentert – ein Kind stirbt

Vollbesetzte Flüchtlingsboote und im Meer schwimmende Menschen sind am 15.04.2017 rund 20 Meilen vor der Küste von Libyen zu sehen. Foto: -/IUVENTA Jugend Rettet e.V./dpa

Vor der griechischen Kleininsel Kastellorizo sind am Donnerstag 26 Migranten aufgegriffen worden. Für ein neunjähriges Kind kam aber jede Hilfe zu spät. Es starb im Gesundheitszentrum der Kleininsel offenbar an Unterkühlung. Dies berichtete das griechische Staatsradio (ERT) unter Berufung auf die Küstenwache. Das Flüchtlingsboot sei wenige Meter vor einer Felseninsel nahe Kastellorizo gekentert, hieß es.… Migrantenboot gekentert – ein Kind stirbt weiterlesen

Mindestens 300 000 Rohingya nach Bangladesch geflüchtet

Dieses ältere Paar, das vor der Gewalt in Myanmar floh, isst am 08.09.2017 in der Nähe des Flüchtlingslager von Kutupalong im Bezirk Cox·s Bazar (Bangladesch) Puffreis, der von freiwilligen Helfern an die Rohingya-Flüchtlinge verteilt wurde. Zahlreiche Menschen sind nach jüngsten Gewaltausbruch in Myanmars Provinz Rakhine nach Bangladesch geflüchtet, die Flüchtlingscamps dort sind voll. Foto: Nazrul Islam/dpa

Die meisten hatten einen tagelangen Fußmarsch hinter sich. Sie waren erschöpft und hungrig. Da die Flüchtlingslager voll waren, errichteten die Rohingya entlang der Straßen, an Berghängen und im Wald provisorische Unterkünfte aus Bambus und Kunststoffplanen.