Stimmenverluste wegen Türkei-Kritik

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Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan führt die Verluste der bisherigen Regierungsparteien CDU/CSU und SPD bei der Bundestagswahl auch auf deren Türkei-Kritik im Wahlkampf zurück. Erdogan sagte am Dienstag bei einer Ansprache in Ankara, das Konzept sei gewesen, auf die Türkei «einzuschlagen» und dadurch Stimmengewinne zu erzielen. «Aber seht, Ihr erzielt eben keine und werdet auch keine erzielen können. Und Ihr… Stimmenverluste wegen Türkei-Kritik weiterlesen

So „rechts“ und islamfeindlich sind die noch unbekannten der AfD

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Die Spitzenkandidaten Alexander Gauland und Alice Weidel sind bekannt. AfD-Chefin Frauke Petry zieht zwar in der Bundestag ein, will der Fraktion ihrer Partei aber nicht angehören. Und wer sind die anderen künftigen AfD-Abgeordneten? Einige der neuen Gesichter im Bundestag. 

14 Türken ziehen in den Bundestag

Die Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl der Partei Bündnis 90/Die Grünen, Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa

In Deutschland hat es einen historischen Wahltag gegeben. Nicht nur, dass die CDU ein vergleichbar schlechtes Wahlergebnis eingeholt hat, wie zuletzt 1949 und die Sozial Demokraten mit nur 20.5 Prozent der deutschen Stimmen sogar das größte Debakel in der Parteigeschichte erleben musste, hat es auch die rechte Alternative für Deutschland den Einzug in den Bundestag… 14 Türken ziehen in den Bundestag weiterlesen

Bundesweite Proteste gegen AfD

Teilnehmer einer Demonstration protestieren mit einem Banner mit der Aufschrift "Ganz Frankfurt hasst die AfD!!!" am 24.09.2017 im Bahnhofsviertel in Frankfurt am Main (Hessen) gegen den Wahlerfolg der Partei Alternative für Deutschland (AfD). Die AfD hat nach ersten Hochrechnungen ein zweistelliges Prozentergebnis bei den Bundestagswahlen 2017 erreicht. Foto: Andreas Arnold/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Einige hundert Demonstranten haben am Abend der Bundestagswahl in Berlin vor der Wahlparty der AfD protestiert.

Die andere Republik

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gibt dem SPD-Vorsitzenden Martin Schulz am 24.09.2017 in Berlin vor einer Fernsehrunde der Parteivorsitzenden nach der Bundestagswahl die Hand. Foto: Gero Breloer/POOL AP/dpa

Deutschland ist nach rechts gerückt. Die Union verliert an Rückhalt, die SPD stürzt ab, die AfD steigt auf. Merkel ist angeschlagen. Eine ungewisse Zukunft zwischen düsterer Vergangenheit und Erneuerung.

AfD will muslimische Prediger loswerden

ARCHIV: Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry (r) und der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek (l), reichen sich am 23.05.2016 in Berlin zu Beginn des Treffens die Hände. Die Generalsekretärin des ZMD, Nurhan Soykan (M), verfolgt die Szene. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat sich am Montag in Berlin zu einem Streitgespräch mit führenden Mitgliedern der islamkritischen AfD getroffen. FOTO: Kay Nietfeld/dpa

Die AfD bekräftigt mit ihrem Papier kurz vor der Wahl eine Position, die im vergangenen Jahr bereits Eingang in das Grundsatzprogramm der Partei gefunden hatte. Auch darin stand bereits der Satz: «Der Islam gehört nicht zu Deutschland.»

NSU-Prozess: „Lebenslang“ wäre richtig und wichtig

Beate Zschäpe, das letzte überlebende Mitglied des NSU-Killer-Trios. Nun steht sie einer lebenslangen Haft bevor

Beate Zschäpe soll zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt werden. Das beantragte die Bundesanwaltschaft heute in ihrem Plädoyer im NSU-Prozess. Warum das ein wichtiges Zeichen wäre. Von STEFAN KREITEWOLF Für Beate Zschäpe gibt es keine mildernden Umstände: Zu dem Schluss kommt zumindest die Bundesanwaltschaft. Sie fordert für das letzte lebende Mitglied der Terrorgruppe des… NSU-Prozess: „Lebenslang“ wäre richtig und wichtig weiterlesen

Nach rassistischer Äußerung: AfD-Spitzenkandidat Gauland nimmt Volksverhetzungs-Vorwurf gelassen

Foto: Oliver Ziebe/WDR/dpa

Der AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland hält Vorwürfe der Volksverhetzung wegen seiner Angriffe auf Staatsministerin Aydan Özoguz (SPD) für «völlig verfehlt». Eine entsprechende Anzeige des früheren Bundesrichters Thomas Fischer nimmt Gauland gelassen: «Soll er machen», sagte er am Dienstag auf Fragen von Lesern des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) in Berlin.